Erektionsstörungen bei Männern

Erektionsstörungen bei Männern: Krankheit oder Stress?

Die Besonderheiten der Psychologie des Mannes sind so, dass alle Probleme mit der sexuellen Sphäre seinen emotionalen Zustand und sogar den physischen Zustand extrem beeinträchtigen, Stress und Probleme in Beziehungen hervorrufen. Ursache für Potenzstörungen sind nicht immer schwere Erkrankungen des Urogenitaltraktes oder eine gestörte Synthese von Sexualhormonen. Schlechte Gewohnheiten, Stress, Verhalten der Partner und psychologische Traumata beeinflussen wesentlich die Männerpotenz.

Für Frauen und Männer sind persönliche Angelegenheiten sehr wichtig. Die männliche Psychologie hat jedoch ihre eigenen Besonderheiten. Die Potenz steht eindeutig im Zusammenhang mit dem Bewusstsein, sich selbst als starker Mann zu sehen. Störungen in solchen Sphäre führen zu Unsicherheit, Isolation und Komplexen, was das Problem weiter verschärft.

Die Besonderheiten der Psychologie der Männer sind, dass Potenzprobleme für sie gleichbedeutend mit Unfruchtbarkeit sind. Alle Störungen werden hart und scharf wahrgenommen. Oft ist das Problem rein psychologisch, und die Behandlung sollte nicht von einem Urologen, sondern von einem Psychotherapeuten durchgeführt werden.

Potenzprobleme: Was ist erektile Dysfunktion?

Nicht ganz korrekte Begriff „Impotenz“ wurde heute durch das Konzept der erektilen Dysfunktion ersetzt, das das Wesen der Störungen genauer widerspiegelt. Es ist die Unfähigkeit eines Mannes zu einer vollständigen Erektion und seine langfristige Aufrechterhaltung, die für den vollen Geschlechtsverkehr erforderlich ist.

Jedoch sollte man bemerken, dass bei einem gesunden Mann die Potenz wesentlich von äußeren und inneren Faktoren abhängt. Seltene Erektionsstörungen sind vollkommen zulässig und gehören nicht zur erektilen Dysfunktion. Schwere somatische Erkrankungen und Infektionen, Alkohol, beeinflussen die Potenz aufgrund von Müdigkeit oder akutem Stress erheblich. Sie sollten sich nicht mit solchen Problemen beschäftigen - das ist normal.

Die Rolle von Hormonen und Nervenimpulsen bei der sexuellen Erregung

Sexuelle Erregung ist eine lange, komplexe Kette von Impulsen und Signalen, die von Sexualhormonen und dem Nervensystem erzeugt werden. Das Wesen des Prozesses ist bei Tieren und Menschen unveränderlich, jedoch beeinflussen die menschlichen Beziehungen die Rahmen, die von der Zivilisation auferlegt sind.

Die Hauptrolle spielen Hormone, die das volle Funktionieren der reproduktiven Sphäre gewährleisten, und das Gehirn, das die Impulse von den Sehorganen, dem Gehör und dem Geruch und den Tastempfindungen wahrnimmt.

Wenn die Kette "Gehirn - Hormone - Veränderungen des Blutkreislaufs - Erektion" gebrochen ist, entwickelt sich eine erektile Dysfunktion. So kann das Problem in jedem Punkt liegen. Dann hat der Mann auch bei starkem Verlangen keine Erektion

Ursachen für Erektionsstörungen: Erkrankungen

Unter allen Ursachen werden getrennt Krankheiten und Zustände unterschieden, die die Potenz negativ beeinflussen können. Unter allen Ursachen werden getrennt Krankheiten und Zustände unterschieden, die die Potenz negativ beeinflussen. Alle Probleme, die mit der erektilen Dysfunktion verbunden sind, werden in organische und funktionelle unterteilt.

Organischen Ursachen sind schwere männliche Erkrankungen, die die Weiterleitung des Impulses vom Gehirn zum kleinen Becken und Veränderungen der Blutzirkulation im Genitalbereich stören. Dies sind atherosklerotische Prozesse im Bereich der Blutgefäße, das Vorhandensein von Übergewicht und Diabetes, Parkinson-Syndrom, Multiple Sklerose oder Manifestationen der Peyronie-Krankheit.

Die Medikamente, die bestimmte somatische Erkrankungen oder Infektionen behandeln, beeinflussen die Potenz. Erektile Dysfunktion kann von Rücken- und Dammverletzungen verursacht sein. Schlechte Angewohnheiten - der systematische Alkoholgebrauch und Rauchen - wirken sich negativ auf die Potenz aus.

Stress, Müdigkeit, Depressionen

Nicht weniger bedeutsam sind die rein psychologischen Einflüsse, die das männliche Gehirn dazu bringen, sexuelle Funktionen zu blockieren. Stress beeinflusst sowohl physische (Müdigkeit, ständiger Schlafmangel, harte körperliche Arbeit) als auch psychologische Faktoren. Bei den ständigen Problemen bei der Arbeit und Konflikten unterdrückt Stress die Gehirntätigkeit. Stresshormone wirken hemmend, der Organismus versteht, dass die Situation nun völlig ungeeignet für Sex und Fortpflanzung ist.

Eine Ursache der erektilen Dysfunktion kann Neurose oder eine Reihe von Komplexen während früherer sexueller Kontakte und Misserfolge werden. Erniedrigende oder missbräuchliche Worte und Verhaltensweisen, insbesondere vom Partner, beeinflussen negativ die Männerpotenz. Es wird eine ständige Angst und Unsicherheit entwickelt.

Ein solches Problem ist nicht ungewöhnlich. Die Komplexe werden nur gestärkt und psychologisch falsche Einstellungen werden gefestigt. Oft entwickelt sich die Unsicherheit je nach dem Alter, der Veränderungen der Figur und Übergewicht.

Die gute Nachricht ist, dass in den meisten Erektionsstörungen behandelt werden. 95% der Männer, die rechtzeitig zum Arzt wenden, erwidern die Freude über volle sexuelle Beziehungen. Nur ein Fachkraft kann die Ursachen von Potenzproblemen  und eine geeigneten Behandlung bestimmen.